Über uns

Basketball - ein Spiel, fast so alt wie der Turnverein - zählt heute zu den beliebtesten Sportarten der Welt. Von rund 300 Millionen Menschen wird dieser Sport betrieben (zum Vergleich: Volleyball 140 Mio., Handball 4,5 Mio.), der mit dem größten Ball aller Ball(wettkampf)Spiele gespielt wird.

Seit 1958 wird Basketball in Grenzach gespielt, damals als Untergruppe des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM). Die ersten Gegner waren die CVJM-Mannschaften aus Birsfelden, Basel und Lörrach. Die Grenzacher erzielten in diesen Spielen nur vier Punkte, d. h. sie trafen nur zweimal den Korb. Bis zum Anschluß an den Turnverein spielte man auf einem in Eigenarbeit erstellten Sandplatz beim evangelischen Gemeindehaus in der Hauptstraße. Später wurde der Platz asphaltiert. Dadurch, und durch die sich steigernde Aktivenzahl, wurde der Platz jedoch zu einer Lärmbelästigung für die Nachbarschaft, der CVJM mußte sich nach einer anderen Möglichkeit umsehen.

Im Jahre 1968 schloß man sich dem Turnverein Grenzach als fünfte Abteilung an. Erster Vorstand war Horst Wolff, der sich fürsorglich um die Abteilung und ihren ersten Abteilungsleiter Carl Roeseler und Trainer Manfred Grether kümmerte. Gespielt wurde auf dem neu renovierten Platz hinter der Turnhalle Markgrafenstraße. Da die Basketballsaison im Herbst beginnt und bis zum Frühjahr dauert, mußte im Winter vor Trainings- oder Spielbeginn der Platz erst von Schnee und Eis befreit werden, wobei die Gastmannschaften halfen.

Die ersten Erfolge stellten sich im Jahre 1971 ein. Die Jugendmannschaft wurde Oberrheinmeister in einem Bezirk, der von Weil bis Konstanz reichte. 1973 spielten die Jugendlichen um die Baden - Württembergische Jugendmeisterschaften. Es begann ein steiler Aufstieg, deren Höhepunkte in den Jahren 1973 bis 1980 lagen. Unter der Abteilungsleitung von Walter Schröder, Detlev Krüger, Carl Roeseler und dem erfahrenen Trainer Manfred Grether, gewann die A - Jugend 1974 den Bezirkspokal. In der Saison 1974/75 wurde zum ersten Mal eine Herrenmannschaft eingesetzt, die sich ohne Punktverlust den Meistertitel sicherte und den Aufstieg in die Oberliga schaffte. Dieser Aufstieg war das Ergebnis der kontinuierlichen Aufbauarbeit des Trainers und nicht zuletzt auch ein Verdienst des Amerikaners Paul Hallgrimson, der zu dieser Zeit als Austauschlehrer für H. Gräfe in Grenzach weilte. Durch ihn fanden die jungen Grenzacher die nötige Einstellung zu ihrem Sport, um die geforderte Leistung zu erbringen. Die Spiele wurden zu Schlagerspielen in der Oberliga, besonders die Begegnungen mit den Lokalrivalen aus Weil, Lörrach und Säckingen waren Zuschauermagnete.

Im April 1976 wurde die Leistung der Basketballer mit der Wahl zur Mannschaft des Jahres in Grenzach - Wyhlen gekrönt. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch zweier amerikanischer College - Mannschaften im Juli 1976. Der Auswahlmannschaft der Grenzecke wurde eine Lehrstunde in Sachen Basketball erteilt.

Bis zum Jahre 1980 hielt die Erfolgsserie der Grenzacher Basketballer an. Durch Abgang vieler Spieler zu Studium und Bundeswehr wurde die Stammannschaft arg dezimiert, der Abstieg war unvermeidlich.

Als Heinz Probst 1980 die Abteilungsleitung übernahm, wurde zum ersten Mal ein internationales Turnier ausgetragen, Dieses Turnier findet seither jedes Jahr mit befreundeten Mannschaften aus dem Dreiländereck statt.

1983 stiegen die Herren in die Landesliga auf, in der sieben Mannschaften aus dem Karlsruher Raum spielten. Trotz guten Spielen mußte die Mannschaft absteigen und spielt nun wieder in der Bezirksliga.

Auch am Gemeindeleben nehmen die Basketballer regen Anteil. Seit 1973 veranstalten sie den Sportartikel-Bazar und nahmen mit großem Erfolg als Körblistopfer am Handball-Grümpelturnier teil. Mehrere Jahre veranstalteten die Basketballer eine Fahrt für die Älteren und Behinderten der Gemeinde. Heute muß sich die Abteilung etwas bescheiden geben. Von den zehn Mannschaften des Jahres 1975 nahmen lediglich noch zwei an den Rundenwettbewerben 1985/86 teil.